24. Internationale Messe für Sprachen und Kulturen EXPOLINGUA Berlin
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Kulturprogramm, Sonntag, 30. Oktober 2011

11:00 – 11:45
Tango Argentino

© murexfoto.de

Ein professionelles Tanzpaar nimmt Sie mit auf die Reise in die Welt des Tangos. Lassen Sie sich entführen und genießen Sie die Leidenschaft des Tangos.

 

12:00 – 12:45
Salsa aus Mexiko

Salsa macht die Welt ein wenig besser! Träumen Sie mit Ihren Füßen und lernen Sie Salsa tanzen auf der EXPOLINGUA!

Der Kurs wird geleitet von Ricardo Corona, Gründer und Direktor von Lingua & Praktika,  Mexico

Salsa Tanzen – leicht gemacht!

 

13:15 – 15:15
Hip-Hop & Sprache – ein Workshop

Joe Bliese

Hip-Hop ist die derzeit größte und am schnellsten wachsende Subkultur weltweit und seit nunmehr knapp vier Jahrzehnten präsent. In dieser Zeit hat sie sich von einer lokalen Bewegung zu einem global auftretenden Phänomen entwickelt, verschiedenste Kulturkreise erobert, verändert und nachhaltig geprägt.

Doch auch der Hiphop selbst hat sich an lokale Eigenheiten angepasst, wofür sich in Sprache, Körpersprache und Ritualen zahlreiche Beispiele finden lassen.

Doch welche sind diese Dinge, die wir täglich wahrnehmen und die ursprünglich aus einem Hip-Hop-Kontext stammen. Nehmen wir sie als solche wahr oder sind sie inzwischen von ihrer einstigen Konnotation losgelöst. Sprechen wir unbewusst den Slang, die Körper- und Bildsprache der Subkultur. Sind uns nur die Symbole oder auch noch die damit verbundenen Werte bekannt?

Diesen Fragen wollen wir in diesem Seminar auf den Grund gehen.

Geleitet wird das Seminar „Hiphop & Sprache“ von Joe Bliese, Berliner MC, Kulturwissenschaftler und Vorsitzender des Vereins „Witness Berlin e.V.“, welcher sich der Förderung und Verbreitung der Hip-Hop-Kultur in Berlin widmet.

Die Einführung in den Themenbereich Hip-Hop wird geleitet von Olad Aden, Straßensozialarbeiter und Hip-Hop-Aktivist. Er ist Initiator der Projekte Gangway Beatz und Bronx-Berlin-Connection.

 

15:45 – 17:45
Filmvorführung: L’auberge espagnole – Barcelona für ein Jahr

Der Film ist eine spanisch-französische Filmkomödie von Cédric Klapisch aus dem Jahr 2002. Der französische VWL-Student Xavier verbringt gefördert durch das Erasmus-Programm der EU zwei Auslandssemester in der spanischen Metropole Barcelona.

Als er nach einer tränenreichen Verabschiedung von Langzeitfreundin Martine endlich dort ankommt, müsste er sich theoretisch nur noch eine Wohnung suchen. Nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten zieht er in eine Wohngemeinschaft mit anderen Studenten aus ganz Europa. Diese unterschiedlichen Herkünfte, Kulturen und Mentalitäten spiegeln sich wohl am besten im gemeinsamen Kühlschrank wider. Die WG-Mitglieder verfolgen größtenteils die gleichen Ziele – leben, lieben, sich betrinken. Dafür, dass das Leben nie langweilig wird, sorgen alle zu Genüge.

Mehr dazu im Film selbst.