20 Jahre internationale Sprachenmesse – Ein Rückblick

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Ein Expolingua-Besucher auf Sprachreise

Viele Expolingua-Besucher waren bei der Geburtstagsfeier zu 20 Jahren Expolingua Berlin dabei. Einer von ihnen hat sich sein ganz eigenes Geschenk gemacht. Beim Expolingua Gewinnspiel hat Toby einen zweiwöchigen Sprachkurs in Genua gewonnen. Wir befragten ihn zu seinem Aufenthalt und was er mit der internationalen Sprachenmesse verbindet.

Expolingua Berlin: Wie kam es im vergangenen Jahr zu deinem Besuch auf der Expolingua Berlin? Welche Angebote waren für dich besonders interessant?

Expolingua Berlin-Gewinner: Schon längere Zeit hatte ich das Bedürfnis für mehr als nur einen Urlaub ins Ausland zu gehen. Außerdem wollte ich meine Sprachkenntnisse – vor allem in Französisch – verbessern. Als ich dann Werbung für die Expolingua sah, habe ich mich spontan entschlossen vorbeizuschauen, um für mein Vorhaben Anregungen und Ideen zu bekommen.
Besonders interessant fand ich vor allem die unterschiedlichen Möglichkeiten durch Jobben seinen Auslandsaufenthalt zu finanzieren.

Expolingua: Welche Sprachen sprichst du und welche würdest du gern noch lernen?

Gewinner: Ich spreche Englisch sehr gut und Französisch auf einfachem Niveau. Mittlerweile kenne ich mich natürlich auch etwas mit dem Italienischen aus. Wichtig ist mir jetzt in erster Linie in diesen Sprachen noch besser zu werden. Außerdem möchte ich irgendwann noch Spanisch und brasilianisches Portugiesisch lernen.

Expolingua: Wie hast du die neue fremde Sprache vor Ort gelernt?

Gewinner: Erst nachdem ich den Kurs gewonnen hatte, habe ich angefangen Italienisch zu üben. Denn ich wollte den Kurs möglichst effizient nutzen.
Den besten Effekt hatte das Lernen der neuen Sprache, wenn die Vorkenntnisse, das neu Gelernte und das auf der Straße "Belauschte" zusammenkamen.

Expolingua: Wie läuft so ein Sprachkurs ab?

Gewinner: Nach einem Einstufungstest werden Klassen mit 4 bis 7 Schülern gebildet. Die Schule stellt ein selbstkonzipiertes Unterrichtsbuch und eine Vielzahl Kopien. In den Unterrichtsblöcken von etwa 90 Minuten werden die Schüler abwechselnd von zwei Lehrerinnen unterrichtet, wobei fast ausschließlich Italienisch gesprochen wird.
Das Gelernte wird dabei sofort vertieft. Das Gefühl für Rhythmus und Melodie der Sprache verbessert sich in jedem Moment, den man unter Menschen ist. Man lernt also quasi auf mehreren Ebenen gleichzeitig.

Expolingua: Welche Eindrücke hast du von Italien? Was hast du für dich aus diesem Aufenthalt mitgenommen?

Gewinner: Meine Eindrücke beziehen sich wahrscheinlich eher auf Genua als auf Italien. Mit den steilen Berghängen im Rücken - zum Nahverkehr gehören auch Fahrstühle und Zahnradbahnen! - glaubt man zu verstehen wieso Genua eine Seefahrerstadt ist. Die Berge "schieben" einen regelrecht zum Meer.

Für mich persönlich waren neben der Sprache vor allem die Begegnung mit meinen polnischen Mitbewohnern eine Bereicherung. Das junge Paar teilte sich mit mir die Schülerwohnung der Sprachschule und wir hatten wirklich unseren Spaß. Außerdem wurde ich auf den Genueser Liedermacher Fabrizio de Andrè aufmerksam. Leider schon tot, aber immer hörenswert.

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