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Fragen und Antworten zur Expolingua Berlin 2009

Wie entstand die Idee zur Expolingua?

Die Idee zur Messe entstand vor 25 Jahren in Paris. Die Gründer der ICWE kooperierten zu diesem Zeitpunkt mit den Veranstaltern der „Expolangues“, Frankreichs bedeutendster Sprachenmesse. In Deutschland, so das Ziel, sollte etwas ähnliches entstehen: ein faszinierender Marktplatz für Sprachenvielfalt, für Sprachberufe und Kultur. Menschen mit Fremdsprachenkenntnissen steht die Welt offen, das wollten wir fördern. Und so begannen wir, eine eigene Messe zu gestalten, zunächst in Frankfurt, nach dem Fall der Mauer in Berlin.

Was ist gerade am Standort Berlin so interessant?

Unsere Zielgruppen sind in Berlin alle vor Ort: Schüler, Studenten, Lehrer, Wissenschaftler von Hochschulen, die Berufsgruppe der Dolmetscher und Übersetzer sowie ein großes Laufpublikum mit Neugier und Lust auf Sprachen und Kulturen. Hinzu kommt: Berlin ist ein Besuchermagnet, was unserer Veranstaltung ebenfalls Zugkraft verleiht. Von dieser besonderen Vielfalt profitieren wir auch heute.

Wie hat sich die Messe über die Jahre verändert? Wie hat sich die Sprachen- und Ausstellervielfalt entwickelt?

Natürlich ändert sich eine Messe über einen so langen Zeitraum und das ist uns auch sehr wichtig. Unser Publikum ist anspruchsvoll und so setzen wir immer wieder neue Akzente, um innovativ und spannend zu bleiben. Dass die Expolingua Berlin ein unverwechselbares Profil erhält, war von Anfang an unser Ziel. Neben den großen Weltsprachen – Englisch und Spanisch etwa, neuerdings auch Chinesisch – sollten bei uns auch die nicht so bekannten, kleineren oder gefährdeten Sprachgruppen eine Plattform erhalten. In den vergangenen Jahren waren unter anderem Mongolisch, Indianersprachen, Sorbisch und Esperanto vertreten. Dies hat über die Jahre zu einer sehr reizvollen Mischung geführt.

Wer kommt zur Messe? Gibt es einen typischen Besucher?

Die Expolingua Berlin hat ein treues Stammpublikum, Lehrer etwa, die von unserem Angebot begeistert sind und mit verschiedenen Klassen immer wieder gerne zu uns kommen. Zudem kommen viele Studenten und Schüler, die auf dem Weg ins Ausland sind, ebenso wie Erwachsene auf der Suche nach Fortbildungen und Sprachkursen. Daneben hält uns ein interessiertes Fachpublikum aus der Reihe der Sprachberufe die Treue. Neue Zielgruppen, etwa die Gruppe der über 50-jährigen oder Eltern, die Angebote für die ganz Kleinen suchen, sind uns natürlich auch wichtig.

Was hat das Vortragsprogramm der Messe zu bieten?

Das Vortragsprogramm ist ein elementarer Baustein der Messe. Die Besucher sollen hier Antworten auf ihre Fragen, Anregungen und Hilfestellung zu Themen rund ums Fremdsprachen lernen und lehren erhalten – von versierten Fachleuten. Und sie haben die Möglichkeit mal in etwas Neues hineinzuschnuppern, schnell ein paar Vokabeln zu lernen oder witzige Lernformen auszuprobieren. Außerdem bieten wir am Messesonntag ein buntes Kulturprogramm mit Filmen und anderen Events an.

Nachdem in der Vergangenheit meist einzelne Sprachen im Mittelpunkt standen, lautet das diesjährige Schwerpunktthema der Expolingua Berlin „Dolmetschen und Übersetzen“. Warum gerade dieser Schwerpunkt?

Fremdsprachenberufe sind spannend und vielfältig. Die Expolingua Berlin hat sich in diesem Jahr einen inhaltlichen Schwerpunkt gesucht, um sich den Karrieremöglichkeiten rund um Fremdsprachen zu widmen. Der Bedarf an sprachgewandten Fachkräften wächst stetig. Ein wichtiger Arbeitgeber ist beispielsweise die Europäische Kommission. Die Generaldirektion Dolmetschen der Europäischen Kommission sucht dringend Nachwuchs und möchte auf der Expolingua Berlin insbesondere auf die Karrieremöglichkeiten für deutsche Dolmetscher aufmerksam machen.

Welche Möglichkeiten bieten sich Interessierten zum Schwerpunktthema auf der Expolingua?

In Zusammenarbeit mit den Generaldirektionen Dolmetschen und Übersetzen der Europäischen Kommission und dem Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. werden Angebote rund um das Thema im Messebereich präsentiert. Im Vortragsprogramm informieren Experten über die Vielfalt dieses Berufsfeldes, geben einen Einblick in Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten und stellen Jobmöglichkeiten vor. Dabei können die Besucher mehr darüber erfahren, was ein Dolmetscher oder Übersetzer eigentlich macht, wo man arbeiten kann und wie eine Ausbildung aussieht. Die Generaldirektion Dolmetschen stellt zudem auf der Messe eine Kampagne vor, um neue Dolmetscher mit Deutsch als Muttersprache anzuwerben.

Expolingua Berlin 2009
20. – 22. November 2009
Fr - So, 10 - 18 Uhr
Russisches Haus der Wissenschaft und Kultur
Friedrichstraße 176 - 179, 10117 Berlin
www.expolingua.com
Veranstalter: ICWE GmbH
Kontakt: Matthias Staudacher, Tel.: +49 (0)30 310 18 18-0,
info@expolingua.com
Bildmaterial zur Messe: http://www.expolingua.com/expolingua_berlin/de/presse_portal_gallery.php

Pressekontakt:
Juliane Walter
ICWE GmbH
Leibnizstraße 32
10625 Berlin

Tel.: +49 (0)30 310 18 18-0
Fax: +49 (0)30 324 9833
juliane.walter@icwe.net
www.icwe.net